![]() |
|||
| Home > Übersicht > Komponisten > Komponisten C > La Wally |
| 1900-1909 | 1910-1919 | 1920-1929 |
|
|
| | | | |
|
2020-2029 |
2030-2039 |
2040-2049 |
2050-2059 |
2060-2069 |
2070-2079 |
2080-2089 |
2090-2099 |
|
|
1854
Lucca - 1893 Milano / Mailand
|
LA WALLY |
|
Walburga
auch bekannt als "Die Geierwally" (nach. W.v.Hillern) |
|
UA
1892 Milano / Mailand
|
|
Libretto
/ Word-book: Luigi Illica
|
| »dramma lirico« |
|
Musikbeispiele:
96 Kb, MP3
1968 CD DECCA Dir.: F.Cleva - Monte Carlo Op Orch R.Tebaldi (Wally), M.d.Monaco (Giuseppe Hagenbach), L.Marimpietri (Walter), S.Malagù (Afra) |
| Plakate zur Oper | |||
|
|
|||
|
|
|||
Rolle / CharakterWally
[Sopran] Giuseppe
Hagenbach [Tenor] Vincenzo
Gellner [Bariton] Walter
[Sopran] Stromminger
[Bass] Afra
[Mezzo] Il
Pedone di Schnals [Bass] |
Hintergrund
/ Background Die Oper "La Wally" hatte für den Komponisten im Grundansatz vermutlich die gleiche Attraktion wie bei "Loreley". Ein deutscher Stoff, ein deutsches Ambiente, psychologisch interessante Konstellationen und Entwicklungen sowie mit dem Liebestod einen inhaltlichen Bezug zu Wagner. Motive also, die alle als Ausgangspunkt für eine moderne Oper dienen konnten. Man hat "La Wally" als das Hauptwerk Catalanis bezeichnet und gleichzeitig angeprangert, daß es kein Hauptwerk sei. Denn wie in "Loreley" sind italienische, französische und deutsche Elemente vereint. Eine strenge Zuordnung zu nationalen Typen ist aber nicht immer möglich. Da gibt es die französische Großszene, weiter symphonische Zwischenspiele sowie große symphonische Intermezzi. Diese sind sowohl dem deutschen Einfluß als auch des typischen Merkmals der "giovane scuola italiana" zu verdanken. Und schließlich gibt es 'veristische Elemente' an Stellen extremer Gefühlsausbrüche wie das Schreien und Sprechen als letztmögliche Art vokaler Äußerung. Die Schlussszene:Zumindest in seiner inhaltlichen Dimension ist das Ende der Oper spezifischer an Wagner orientiert, das gegenüber dem Roman zweifach abgeändert wurde. Dort finden Wally und Hagenbach zu einem glücklichen, wenn auch kurzen gemeinsamen Leben zusammen. Die Oper dagegen endet ursprünglich mit dem gleichzeitigen Tod der Liebenden. Selbstverloren in ihrer Liebe, werden Hagenbach und Wally von einer Lawine erfasst und in den Tod gerissen. Schon kurz nach der Uraufführung änderte Catalani die letzten Seiten inhaltlich und musikalisch und näherte sie deutlich Wagner an. Nun wird allein Hagenbach von einer Lawine erfasst. Wally stellt sich bei der Erkenntnis seines Todes daraufhin mit erhobenen Händen an einen Abhang und stürzt sich mit ausgebreiteten Armen in die Tiefe. |
| Zuletzt überarbeitet am: 18.12.2011 |
ES&DF |