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Warum schon wieder Abkürzungen?

Wir leben mit Abkürzungen unser ganzes Leben lang. In der Schule, im Studium, im Beruf bis ins hohe Alter. Abkürzungen helfen aber auch einen langen Text kurz zu halten, z.B. RPO (ausgeschrieben: Rundfunk Philharmonisches Orchester).
Einige Abkürzungen haben wir aber auch selbst festfelegt. Für manche Begriffe und Wörter gibt es keine offiziellen Abkürzungen, z.B. Leipzig Gw (Gewandhaus zu Leipzig), aber sinnvoll wäre das manchmal schon.
Somit haben wir die Liste angelegt, damit man sich auf den Seiten unserer Homepage besser zurechtfindet.


 Abkürzungen / Abbreviations
a.Q. andere Quellen / other sources
Ausz. Auszüge / Excerpts
BA Bühnenabschied / Farewell
bayr. bayrisch / bavarian
BD Die Blu-ray Disc ist ein digitales optisches Speichermedium. Sie wurde als ein möglicher High-Definition-Nachfolger der DVD entwickelt und bietet eine erheblich gesteigerte Bildqualität, Datenrate und Speicherkapazität gegenüber ihrem Vorläufer.
bulgar. bulgarisch / bulgarian
bzw. beziehungsweise / respectively
c. circa / um (vor Jahreszahlen)
CD Compact Disk
CDR CD-ROM (Compact Disc Read-Only Memory; sie ist nach der Audio-CD die zweite Anwendung der Compact Disc)
CO Chamber Orchestra / Kammerorchester
Dir. Dirigent / Conductor
div. divers / sundry
dt. deutsch / german
DVD anfangs / in the beginning: Digital Video Disc; jetzt / now: Digital Versatile Disc / vielseitige digitale Scheibe
EA Erstaufführung / first or opening night (die erste Aufführung eines Werkes in einem Land: dt.EA = deutsche Erstaufführung)
eigtl. eigentlich / actual
engl. englisch / english
Exc. Excerpts / Auszüge
f feminine / weiblich
franz. französisch / french
FO Festivalorchester / Orchestra of the festival
Frag. Fragmente / Fragments
geb. geboren / born - oder geborene(r) bei Namen / née
gek. gekürzt / abridged
gen. genannt / called
GP Generalprobe / Dressrehearsal
gr. griechisch / greec
GV Geschlossene Vorstellung / Private performance
Gw Gewandhaus zu Leipzig = Name of the operahouse in Leipzig
HD High Density Digital Versatile Disc; zuvor / befor: Advanced Optical Disc (AOD)
hebr. hebräisch / hebrew
hist. historisch / historic
IF im Freien / Open-air [Amphitheater, Arena, Park usw.]
IH In-House / im Haus [Oper, Theater, Saal usw.]
IR Internetradio / internet radio
irländ. irländisch / irish
ital. italienisch / italian
jun. junior (hinter Namen der Jüngere; auch jr.)
königl. königlich / royal
KO Kammerorchester / Chamber Orchestra
komp. komponiert / composed
kon. konzertant / in concert
kroat. kroatisch / croatian
Ks. Kammersänger(in) [ein Ehrentitel für Sänger - wird vergeben in Deutschland und Österreich; früher auch in der ehemaligen DDR]
L-M Live-Montage / aus mehreren Direktaufnahmen zusammengeschnitten
LD Laser Disk
Libr. Librettist
LP Langspielplatte / Long-play(ing) record
m männlich, maskulin / masculin
m matinée / Nachmittagsvorstellung (nach Datumsangaben)
m. mit / with
malt. maltesisch / maltese
MC Music cassette / Musikkasette
mod. modifiziert / modificated
MP3 Bezeichnung nach dem zugehörigen Dateiformat bei Computern (eigentlich: MPEG-1 Audio Layer III oder MPEG-2 Audio Layer III)
Nat. National
n.d. nicht dabei - not present
Nk Nahezu komplett / nearly complete
N.N. No Name / Name unbekannt
niederl. niederländisch / dutch
norweg. norwegisch / norwegian
od. oder / or (manchmal auch nur mit o. abgekürzt)
Op Oper / Opera
Orch Orchester / Orchestra
PA Privataufnahme / private recording [Aufnahmen von alten LPs auf CD, Video- oder Fernsehübertragungen, Radio bzw. Internet, Liveaufführungen]
PO Philharmonieorchester / Philharmonic Orchestra
poln. polnisch / polish
Pr Premiere / erste Aufführung einer Opern-Inszenierung
R Radioübertragung / Broadcast
RAI Radio Audizioni Italiane (Radiotelevisione italiana)
rec. recorded / aufgenommen
rev. revidiert / revised
RO Radiorchester / Orchestra of the radiostation
RPO Rundfunk Philharmonisches Orchester / Radio Philharmonic Orchestra
RSO Rundfunk Symphony Orchester / Radio Symphonic Orchestra
russ. russisch / russian
S Studioaufnahme / Studio recording
SACD Super Audio Compact Disk (ein 1999 eingeführtes hochauflösendes Tonträger-Format mit Mehrkanal-Fähigkeit)
s.a. siehe auch / see also
s.o. siehe oben / see above
s.u. siehe unter / see under
s-w schwarz-weiss / black&white
schwed. schwedisch / swedish
sen. senior (hinter Namen der Ältere)
Sinf Sinfonietta / a small Symphonic Orchestra
Sk Staatskapelle / Stateband
SO Sinfonieorchester / Symphonic Orchestra
span. spanisch / spanish
St Op Orch Staatsopernorchester / State Opera Orchestra
St Th Orch Staatstheaterorchester / State Theatre Orchestra
T Tonband / Open reel tape
Th Theater
trad. traditional / traditionell
TV Television / Fernsehen
UA (Welt-)Uraufführung / First performance (im ital. aber auch als Première bezeichnet)
ung. ungarisch / hungarian
Vers. Version / Fassung
vgl. vergleiche / compare with
VHS Video Home System / Videokassette
z.B. zum Beispiel / for example
www world wide web / weltweites Netz
http:// hypertext transfer protocol / HTTP-Kommunikationsprotokoll (für www)
https:// hypertext transfer protocol secure / sicheres HTTP-Kommunikationsprotokoll (für www)

Symbole / Symbols
- Die Rolle bzw. der Sänger ist bei dieser Aufnahme nicht dabei / The role or singer doesn't appear on that recording
^^Die Rolle nie auf der Bühne gesungen / Never sang the role on stage
* geboren / born (vor Jahreszahlen) oder geboren in / born in (vor Städtenamen, Land), in anderen Dokumenten auch Vermerk / note
gestorben / died
©Copyright / Verlags- oder Urheberrecht
PProduktion / production
Symbol für externen Link Externer Link / External link
wwwExterner Link / External link
http://Externer Link / External link


DIE GESCHICHTE DER OPTISCHEN SPEICHERMEDIEN

Anfang der 60er Jahre begann die Entwicklung des ersten optischen Mediums für Videoaufzeichnungen, aber erst 1978 starteten Philips, Pioneer und MCA die Vermarktung dieses Formats unter dem Markennamen LaserDisc (LD).

Ein Jahrzehnt später, Ende der 80er Jahre, wurde die magnetooptische Technologie (MO) für Discs eingeführt, die ein mehrfaches Beschreiben ermöglichte. Mit ihrer hervorragenden Datensicherheit und den praktischen Abmessungen in 3,5" und 5¼" fand sie reges Interesse im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung und wurde so zum Vorläufer der Compact Disc (CD).

1982 kommt die Compact Disc (CD) auf den Markt, die ursprünglich nur als Audiodatenträger vorgesehen war. Erst 1984 erscheint die CD-ROM für den Vertrieb von PC-Software. Es vergehen wiederum zehn Jahre, bis 1994 das erste beschreibbare optische Speichermedium auf den Markt kommt, die CD-R. Im gleichen Jahr beginnt die Unterhaltungsindustrie mit der Produktion von Filmen für das CD-Format, und entwickelt Technologien, um eine höhere Speicherkapazität und bessere Qualität der Filminhalte zu erzielen. 1995 bringen Philips und Sony die MMCD sowie Toshiba und Warner die SD auf den Markt, die beide als Formate zur Speicherung von Videofilmen entwickelt wurden. Ende 1995 einigen sich die vier Unternehmen auf ein Standardformat, das DVD genannt wird. Noch im gleichen Jahr kommt es zur Bildung des DVD Consortiums, dem Matsushita (Panasonic), Mitsubishi, Pioneer, Philips, Hitachi, JVC, Sony, Thomson, Toshiba, und Time Warner angehören.

Im Verlauf des Jahres 1996 kommt wurden die Spezifikationen für die Formate DVD-ROM und DVD-Video sowie ein Kopierschutz für Videoinhalte festgelegt und veröffentlicht. Die ersten DVD-Geräte wurden im japanischen Markt eingeführt. Ein Jahr später wurde das DVD-Format auch im amerikanischen Markt eingführt und erfreute sich schnell wachsender Beliebtheit.

1997 wurde der Einsatz der DVD, dank DVD-ROM-Laufwerken sowie weiterer Hardware-Produkten, auch auf dem PC möglich.

Die Spezifikationen für die Blu-ray Disc wurden am 19. Februar 2002 durch die neun Unternehmen der Blu-ray Group, Panasonic, Pioneer, Philips, Sony, Thomson, LG Electronics, Hitachi, Sharp und Samsung, beschlossen; dieser Gruppierung schlossen sich Ende Januar 2004 zusätzlich noch Dell und Hewlett-Packard sowie Mitte März 2005 Apple an.
Hewlett-Packard trat allerdings 2005 wieder aus dem Blu-ray-Konsortium aus, nachdem einige Verbesserungsvorschläge abgewiesen worden waren, und wechselte in das HD-DVD-Lager.

Optische Aufzeichnungsverfahren wie das der Blu-ray Disc bieten noch viel Potential. 2009 sind keine Mitbewerber für HDTV-Speichermedien in Aussicht, auch ehemalige Mitbewerber wie Toshiba traten dem Blu-ray-Konsortium bei. Prototypen wie TeraDisc, Multiplexed Optical Data Storage oder Holographic Versatile Disc befinden sich in der Entwicklung, jedoch existiert neben der BD keinerlei weiterer Standard mit Marktrelevanz.




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Zuletzt überarbeitet am: 07.11.2011
 
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